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Geothermie

Wie kommt die Wärme aus der Erde?

In der Geothermie kommen Schmöle-Systeme zum Einsatz.

Erdwärme ist eine wichtige Energieform, deren Nutzung eine immer relevantere Ergänzung zu anderen erneuerbaren Energien darstellt. Schmöle liefert Wärmetauscher-Komponenten, die die hohen Anforderungen der nötigen Schweißzulassungen für die verwendeten Druckstufen gemäß der Druckgeräte-Richtlinen erfüllen.

Bei der tiefen Geothermie wird die in der Erdkruste gespeicherte Wärme gewonnen, indem z.B. flüssiges CO2 bis ca. 300 Meter tief in die Erde gepumpt wird, wo es verdampft, gasförmig wieder aufsteigt und so eine Turbine antreibt. Bei diesem sogenannten Flash Steam-Verfahren entstehen hohe Drücke von bis zu 200 bar. Weil hier die Sicherheit an erster Stelle steht, gelten besondere Voraussetzungen beim Material und dessen Verarbeitung

Auch für die oberflächennahe Geothermie bei Ein- und Mehrfamilienhäusern wird die aufsteigende Wärme aus der Erde genutzt – entweder über Kollektoren, die flach in 80 bis 160 cm Tiefe verlegt werden – oder über Sonden in ca. 100 m Tiefe. Eine Wärmepumpe entzieht dem Wasser die Wärme, verdichtet diese und stellt sie der Warmwasserbereitung zur Verfügung.

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